Idole & Rivalen

Künstler*innen im Wettstreit
20. September 2022
bis 8. Januar 2023

Wettbewerbe werden heute vor allem mit Sport, Wirtschaft, Evolutions­theorie, Archi­tektur oder diversen TV-Contests in Ver­bindung gebracht. Seit der griech­ischen Antike war dieses Prinzip jedoch auch für die Kunst ein großes Thema.

Unsere Aus­­stel­lung zeigt, wie Künstler*innen der Antike, der Renais­sance und des Ba­rocks mit­einander in Kon­kur­renz ge­tre­ten sind und wie sie sich darüber hin­aus auch an antiken Vor­bildern ge­mes­sen haben. Aus diesen Wett­strei­ten sind einige der be­kanntesten Werke der Kunst­geschichte hervorgegangen.

Bereits in der antiken Gesellschaft war das Prinzip des Wettstreits weit verbreitet.

Es prägte alle Lebensbereiche, vom Sport bis zur Kunst. In Renaissance und Barock knüpften Künstler*innen an diese Wettstreitkultur an. Konkurrenz um wichtige Aufträge motivierte sie zu Höchstleistungen, weshalb so mancher Humanist in der Künstlerrivalität einen Motor für kulturellen Fortschritt sah.

An der Wende zum 18. Jahrhundert wurde der Wettstreitgedanke institutionalisiert. Kunstakademien inszenierten Wettbewerbe, für die sich eine breite Öffentlichkeit zu interessieren begann.

Tleson, Kleinmeisterschale, um 540 v. Chr., Ton, H. 13,6 cm, Dm. 19,8 cm. Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung © bpk / Antikensammlung, SMB / Christa Begall

Tleson, Kleinmeisterschale, um 540 v. Chr., Ton, H. 13,6 cm, Dm. 19,8 cm. Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung © bpk / Antikensammlung, SMB / Christa Begall

Das fein gemalte Bild zeigt Eris, die Göttin des „guten“ und „bösen“ Wettstreits. Sie zeichnet sich durch ein bezauberndes Antlitz, zugleich aber durch einen boshaften Charakter aus. 

Jeder Wettbewerb hat eine Jury

Seit jeher mussten sich öffentlich sichtbare Kunstwerke der Beurteilung durch ein Publikum stellen.

Werden auch Sie Mitglied der Jury! Sie entscheiden, auch Jahrhunderte nach dem jeweiligen Wettstreit!

Wer sind die besten Künstler*innen, welches ist das beste Kunstwerk? Wir stellen mehrere Paare oder Gruppen von Werken zur Abstimmung. Am Ende der Website erfahren Sie, wie das Publikum abgestimmt hat. 

Lassen Sie sich ganz von Ihrem persönlichen Geschmack leiten. Ihre Meinung zählt!

Wettstreit in der Antike

Die Amazonen

Phidias vs. Kresilas vs. Polyklet

Für den größten Tempel der Antike, das Artemision in Ephesos, schufen griechische Bildhauer um 430 v. Chr. Statuen verwundeter Amazonen. Die Künstler bildeten gleichzeitig die Jury – mit dem Ergebnis, dass sich jeder selbst auf den ersten Platz wählte. Welchem der Kontrahenten stimmen Sie zu? 

Römische Kopie nach dem Original des Phidias, Marmor, H. 211 cm. Vatikan, Musei Vaticani, Museo Pio Clementino © bpk | Scala

Römische Kopie nach dem Original des Kresilas, Marmor, H. 185 cm. Ecija, Museo Historico Municipal de Ecija © J. Tracking colour-Modified Museo Histórico Municipal de Écija

Römische Kopie nach dem Original des Polyklet, Marmor, H. 202 cm. Rom, Musei Capitolini © akg-images / Nimatallah

Seitenhieb gegen einen Kollegen

Euthymides vs. Euphronios

Zwei rivalisierende Vasenmaler in Athen um 500 v. Chr.

Euthymides, einer der besten Vasenmaler in der Zeit um 500 v. Chr., signierte auf der Vorderseite stolz sein Werk. Er schrieb auf der Rückseite aber auch „wie niemals Euphronios [es hätte malen können]“. Er behauptete damit, sein Werk sei besser als das seines Kollegen, der damals in Athen offenbar den Maßstab bildete. Hinsichtlich der Plastizität seiner Figuren übertraf Euthymides tatsächlich die Arbeiten des Rivalen.

Wettstreit in der Renaissance

Der Anbruch einer neuen Zeit

Brunelleschi vs. Ghiberti

Für eine Bronzetür der Florentiner Taufkapelle wurde 1400 ein Wettbewerb ausgelobt. Obwohl solche Bewerbe damals keine Seltenheit waren, gilt diese Ausschreibung als ein Klassiker. Eine 34-köpfige Jury sprach den Sieg Lorenzo Ghiberti zu, dessen Komposition nicht nur als ausgewogener erachtet wurde, sondern auch um 7 Kilogramm weniger vom kostbaren Material verbrauchte. Wohl jede Kunstgeschichte der Renaissance wird mit diesem Wettstreit eingeleitet.

Kampf der Giganten

Leonardo vs. Michelangelo

Wettbewerb der Republik Florenz für die Dekoration im Palazzo Vecchio, 1503/04

Die Republik Florenz beauftragte Leonardo und Michelangelo mit je einer Darstellung einer berühmten Schlacht für den großen Ratssaal im Palazzo Vecchio. Jedoch wurde keines der beiden Wandgemälde je vollendet. Welche der erhaltenen Kopien lässt auf das gelungenere Original schließen?

Peter Paul Rubens nach Leonardo da Vinci, Kampf um die Standarte, um 1605, Leinwand, 82,5 × 117 cm. Wien, Akademie der bildenden Künste © Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien / Academy of Fine Arts Vienna, Paintings Gallery

Bastiano da Sangallo, genannt Aristotile, nach Michelangelo Buonarroti, Schlacht von Cascina, um 1542, Holz, 77 × 130 cm. The Earl of Leicester and the Trustees of the Holkham Estate, By kind permission of the Earl of Leicester and the Trustees of the Holkham Estate / Bridgeman Images

Florenz: Konkurrenz auf der Piazza

Die mit großer Kunstfertigkeit gegossene Figur verwandelt die Piazza della Signoria bis heute in eine Wettstreitarena. 1554 wurde sie in Florenz enthüllt, in unmittelbarer Nachbarschaft von Hauptwerken Donatellos und Michelangelos. In seiner Autobiografie erzählt ihr Schöpfer, der Goldschmied und Bildhauer Benvenuto Cellini, von seinem Plan, mit dieser Skulptur „alle meine Feinde zu töten“. Insbesondere dachte er dabei an seinen Erzrivalen Bandinelli, der mit einer Herkulesgruppe auf der Piazza vertreten war.

Paragone

Welche Kunst ist die bessere?

Malerei oder Skulptur?

Der Humanist Benedetto Varchi startete 1547 eine Umfrage, welche Kunst die bessere sei. Acht Künstler beantworteten per Brief seine Fragen. Die Bildhauer pochten unter anderem auf die Mehransichtigkeit ihrer Werke. Aber Lorenzo Lotto hatte bereits gezeigt, dass auch Maler ihren Gegenstand von mehr als nur einer Seite darstellen können. Später bewies Marten Jozef Geeraerts  – wie viele andere vor ihm –, dass die Malerei die Skulptur besser nachzuahmen vermag als umgekehrt.

Der Künstlerneid

Tödliche Konkurrenz, zerstörerischer Neid

Giorgio Vasari, Porträt des Andrea del Castagno, 1568, Holzschnitt, in: Le Vite De’ Piv Eccellenti Pittori, Scvltori, E Architettori …, Florenz 1568, Bd. 2, 394. Wien, Österreichische Nationalbibliothek © Wien, Österreichische Nationalbibliothek, BE.11.Q.42, S. 394

Giorgio Vasari, Porträt des Andrea del Castagno, 1568, Holzschnitt, in: Le Vite De’ Piv Eccellenti Pittori, Scvltori, E Architettori …, Florenz 1568, Bd. 2, 394. Wien, Österreichische Nationalbibliothek © Wien, Österreichische Nationalbibliothek, BE.11.Q.42, S. 394

Der von Vasari zur Illustration seiner Vite angefertigte Holzschnitt zeigt den Maler Castagno mit finsterem Gesicht und wildem Blick. 

Andrea del Castagno tötet Domenico Veneziano

Künstlerische Konkurrenz konnte anregend und inspirierend sein, aber auch Neid und Missgunst schüren. Überliefert sind Spionageversuche, sogar Mordanschläge. Etwa berichtet Giorgio Vasari, wie Andrea del Castagno zunächst das Vertrauen seines Rivalen gewann, ihn später aber in einen Hinterhalt lockte und aus Neid erschlug. Heute wissen wir, dass der Biograf falsch informiert war. Jedoch tradierte sich seine Erzählung – und der Maler ging als Mörder in die Geschichte ein. 

Es geht aber auch anders:
Wertschätzung

Wertschätzung und Anerkennung

Sofonisba Anguissola und Lavinia Fontana

1578 wurde Lavinia Fontana um ein kleines Selbstporträt gebeten. Es sollte grafisch reproduziert und neben einem Selbstbildnis von Sofonisba Anguissola veröffentlicht werden. Indem sie die Werke Sofonisbas in ihren Arbeiten widerspiegelte, brachte Lavinia ihrem Vorbild Wertschätzung und Anerkennung entgegen. In einem Brief meinte die jüngere Malerin demütig, die Kunst Sofonisbas könne neben ihrer eigenen „umso mehr ihren Glanz entfalten“. 

Die Überbietung:
aemulatio und superatio

Höhenflüge

Michelangelo vs. Rubens

Der Künstlerbiograf Giorgio Vasari forderte spätere Generationen auf, „Michelangelo in allen Dingen nachzuahmen“. Rubens war einer der Maler, die sich dieser Herausforderung stellten. Aus einer Erfindung Michelangelos machte er mehr als eine bloße imitatio (reine Nachahmung). Im Sinne von aemulatio (wetteifernde Nachahmung) und superatio (Überbietung) schuf er ein kraftvolles neues Werk voller Anspielungen. 

Lehrer und Schüler

Rubens vs. van Dyck

Bereits als junger Schüler konnte van Dyck die Malweise seines Lehrers Rubens perfekt imitieren. Später löste er sich allerdings davon und begann, die Pinselstriche lockerer und freier zu setzen. Welcher Malstil ist überzeugender? Der des Lehrers oder der des Schülers?

Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck, Hl. Ambrosius und Kaiser Theodosius, um 1617, Leinwand, 308 × 248,5 cm. Wien, Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie

Anthonis van Dyck, Hl. Ambrosius und Kaiser Theodosius, 1618/19, Leinwand, 149 × 113,2 cm. London, The National Gallery © The National Gallery, London

Rivalität bis in den Tod

Der Maler ist dem Maler ein Wolf

Paudiß vs. Rösel von Rosenhof

Dieser Wettstreit aus dem Jahr 1666 erhielt nachträglich einen tragischen Beigeschmack. Joachim von Sandrart berichtet, dass einer der beiden Kontrahenten, Christopher Paudiß, wenige Tage später verstorben sein soll.  Gelang seinem Herausforderer – dem heute weitgehend unbekannten Tiermaler Franz Rösel von Rosenhof – die Sensation?  

Franz Rösel von Rosenhof, Wolf, Fuchs und Schaf, 1666, Leinwand, 122 × 187 cm. München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, CC BY-SA 4.0

Christopher Paudiß, Wolf, Fuchs und Schaf, 1666, Leinwand, 123 × 183,5 cm. München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, CC BY-SA 4.0

Es geht aber auch anders:
Kooperationen

Kooperation

zwischen Malern

Peter Paul Rubens setzte bei seinem Medusenhaupt auf Kooperation mit einem Tiermaler: Frans Snyders steuerte die Schlangen bei. Er begab sich aber auch in einen Wettstreit mit Leonardo und Caravaggio, die ihrerseits berühmte Medusenhäupter geschaffen hatten.

Kooperation

zwischen einem Goldschmied und einem Steinschneider

Der Goldschmied Jan Vermeyen und der Steinschneider Ottavio Miseroni schufen in arbeitsteiliger Zusammenarbeit die kostbare Deckel-Tazza: 

ein Meisterstück aus zwei Kunstgattungen.

Akademien und Salons

Vom Wettbewerb zur Ausstellung

Akademische Wettbewerbe wurden im 17. Jahrhundert zu einem europäischen Phänomen. Ihren Ausgang nahmen sie von Rom und Paris, später folgte Wien. Die Themen waren vorgegeben, die Sieger wurden mit wertvollen Preisen ausgezeichnet, die ihnen Ruhm einbrachten. In den Akademieausstellungen, auch als salons bekannt, waren dicht gehängte Werke öffentlich zu begutachten – ein weites Feld für Kunst­kritiker*innen und ein gesell­schaft­liches Erei­gnis gleiche­rmaßen. 

Buhlen um Aufmerksamkeit

Vernet vs. Loutherbourg

Ob durch die Darstellung eines dramatischen Schiffsunglücks oder das Porträt einer berühmten Persönlichkeit – im überfüllten Pariser Salon 1771 brauchte es eine Strategie, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln. In welchem der beiden Gemälde gelingt dies eindrucksvoller?

Claude-Joseph Vernet, Schiffbruch im Gewittersturm, 1770, Leinwand, 114,5 × 163 cm. München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München, CC BY-SA 4.0

Philipp Jakob de Loutherbourg und Pierre-Antoine de Machy, Seesturm vor einem Hafen, 1771, Leinwand, 98 × 130 cm. Wien, Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie

Der große Preis der königlichen Akademie

Suvée vs. David

Die französische Académie royale veranstalte 1771 einen Wettbewerb – dem Sieger wurde in der Folge ein mehrjähriger Romaufenthalt ermöglicht. Der damals erst 23-jährige David hätte den Preis gerne gewonnen, unterlag jedoch dem älteren Suvée. Zu Recht?

Joseph-Benoît Suvée, Kampf zwischen Minerva und Mars, 1771, Leinwand, 143 × 109,5 cm. Lille, Palais des Beaux-Arts © bpk / RMN - Grand Palais / Philipp Bernard

Jacques-Louis David, Kampf zwischen Minerva und Mars, 1771, Leinwand, 114 × 146,8 cm. Paris, Musée du Louvre, Département des Peintures © bpk / RMN - Grand Palais / Philippe Fuzeau

Auch Voting-Methoden haben eine Geschichte

Im antiken Griechenland, der Wiege der Demokratie, wurde mit Tonscherben oder Kieselsteinen abgestimmt.

Die Prunkschale zeigt Männer, die durch das Platzieren von Steinen entscheiden, an wen die Waffen des gefallenen Helden Achilles übergehen sollen: Ajax oder Odysseus?

Als weitere Mittel der Abstimmung fanden bis ins 18. Jahrhundert Bohnen ihren Einsatz. So wurden an der Pariser Akademie Entscheidungen aller Art – wie Preisvergaben oder Aufnahmen in die Akademie – mittels weißer und schwarzer Bohnen gefällt.

„Ein ausgestelltes Bild ist wie ein zum Licht des Drucks gegebenes Buch – jeder hat das Recht, darüber zu urteilen“

La Font De Saint-Yenne, 1747

Sie haben gewählt!

Ergebnis der Publikums­abstimmung

Michelangelo, Lavinia Fontana und Anthonis van Dyck treffen auf Tizian, Sofonisba Anguissola, Peter Paul Rubens und viele andere mehr. Teil des Ausstellungskonzepts ist es, zahlreiche künstlerische Konfrontationen von der Antike bis in die Zeit um 1800 nachzuzeichnen und die damals rivalisierenden Werke heute wieder einander gegenüberzustellen. 

Die Ausstellung lässt rund 60 Leihgaben aus internationalen Sammlungen mit ebenso vielen Hauptwerken des Kunsthistorischen Museums wettstreiten.

Goldkranz aus dem Grab eines Athleten

Antikes Anthedon, Böotien, 2. Hälfte 2. Jh. v. Chr. – frühes 1. Jh. v. Chr.

Verwundete Amazone (Typus Mattei)

Römische Kopie der 2. Hälfte des 2. Jh. n. Chr. nach dem Original des Phidias um 440/30 v. Chr.

Euthymides
Attische rotfigurige Amphora: Euthymides und Euphronios, zwei rivalisierende Kollegen im Kerameikos von Athen

510/500 v. Chr.

Jan van der Hamen y León
Stillleben mit Früchten und Vögeln

1621

Jan van Rossum
Blumenstillleben mit Vorhang

1671

Cornelis Bisschop
Selbstbildnis

1668

Suessula-Maler
Kolonettenkrater: Apollon und Marsyas

um 400 v. Chr.

Bartholomäus Spranger
Apollo und die Musen (Fragment eines Midas-Urteils)

nach 1590

Hendrick de Clerck
Das Urteil des Midas

1610/15

Luca Giordano (1634–1705)
Apoll schindet Marsyas

um 1695

Aphrodite Anadyomene

Römische Kopie der 2. Hälfte des 2. Jh. n. Chr. nach einer Vorlage des 1. Jh. v. Chr.

Antonio Lombardo
Venus Anadyomene

1508/16

Jodocus van Winghe
Apelles malt Kampaspe

um 1600

Valentine Green, nach James Barry
Venus, die dem Meer entsteigt

1772

Raphaelle Peale
Venus, die dem Meer entsteigt – eine Täuschung

um 1822

François Duquesnoy
Apollo und Cupido

1635/40

Georg Raphael Donner
Apollo

um 1728

Georg Raphael Donner
Merkur und Amor

1725/26

Nach Filippo Brunelleschi
Opferung Isaaks

1401

Nach Lorenzo Ghiberti
Opferung Isaaks

1401

Antonio Pollaiuolo, hier zugeschrieben
Geburt des hl. Johannes des Täufers

1477/78

Benedetto da Maiano
Geburt des hl. Johannes des Täufers

1477/78

Peter Paul Rubens, nach Leonardo da Vinci
Kampf um die Standarte

um 1605

Lorenzo Zacchia, nach Leonardo da Vinci
Kampf um die Standarte

1558

Bastiano da Sangallo, gen. Aristotile, nach Michelangelo
Die Schlacht von Cascina

1542

Michelangelo
Studien eines erhobenen Armes

um 1504

Agostino Veneziano, nach Michelangelo
Fünf Soldaten (aus der Schlacht von Cascina)

1524

Marcantonio Raimondi, nach Michelangelo
Die Kletterer (aus der Schlacht von Cascina)

1510

Benvenuto Cellini
Perseus und Medusa

Florenz, 1545/49

Nach Giambologna
Dreifigurige Raptusgruppe (Raub der Sabinerin)

Florenz, 17. Jh.

Francesco Petrarca
Sonetti, canzoni e triomphi (Titelblatt)

Venedig, Pietro & Giovanni Maria de’ Nicolini da Sabbio, 1549

Giorgione
Bildnis einer jungen Frau („Laura“)

1506

Tizian
Benedetto Varchi

1537/41

Benedetto Varchi
Lezzioni di M. Benedetto Varchi Accademico Fiorentino

Florenz, Filippo Giunti, 1590

Giovanni Bellini
Junge Frau bei der Toilette

1515

Lorenzo Lotto
Goldschmied in drei Ansichten

1525/35

Andrea Mantegna
Opferung Isaaks

1490/95

Georg Schweigger
Taufe Christi

Nürnberg, um 1645

Bartholomäus Spranger
Odysseus und Kirke

1580/85

Hubert Gerhard
Mars, Venus und Amor

Augsburg oder München, 1580/90

Sebastian Stoskopff
Trompe-l’Œil (Triumph der Galatea)

vor 1651

Marten Jozef Geeraerts
Trompe-l’œil mit Amor-und-Psyche-Relief

1755

Frans Floris – Werkstatt
Bildnis Michelangelos

um 1550

Giambologna, nach Michelangelo
Notte (Nacht)

vor 1574

Tizian
Danae

nach 1554

Nach Michelangelo
Pietà von Sankt Peter

Rom (?), 17. Jh.

Ludovico Cigoli
Pietà

1599 oder wenige Jahre später

Annibale Carracci
Pietà

um 1603

Nach Michelangelo (Bartolomeo Ammannati?)
Moses

um 1550

Valentin de Boulogne
Moses mit den Gesetzestafeln

um 1628

Nach Michelangelo
Entführung des Ganymed

1575/80

Peter Paul Rubens
Entführung des Ganymed

1611/12

Tizian
Mädchen im Pelz

um 1535

Peter Paul Rubens
Das Pelzchen („Het Pelsken“)

1636/38

Tizian
Isabella d’Este

1534/36

Peter Paul Rubens, nach Tizian
Isabella d’Este

1600/01

Andrea Mantegna
Hl. Sebastian

1457/59

Giovanni Bellini
Hl. Sebastian (recto), Kopf eines Mannes (verso)

frühe 1460er Jahre

Sofonisba Anguissola
Selbstbildnis

1554

Lavinia Fontana
Selbstbildnis

1579

Anthonis van Dyck
Selbstbildnis

1615/16

Anthonis van Dyck
Selbstbildnis

1616/17

Peter Paul Rubens / Anthonis van Dyck
Hl. Ambrosius und Kaiser Theodosius

um 1617

Anthonis van Dyck
Hl. Ambrosius und Kaiser Theodosius

1618/19

Tleson
Kleinmeisterschale

um 540 v. Chr.

Giorgio Vasari (1511–1574)
Porträt des Andrea del Castagno

aus: Giorgio Vasari, Le Vite De’ Piv Eccellenti Pittori, Scvltori, E Architettori […], Florenz, Giunti, 1568

Roberto Venturi
Giovanni Bellini lernt die Geheimnisse der Ölmalerei, indem er Antonello da Messina nachspioniert

1870

Andrea Mantegna
Kampf der Meeresgötter (zwei Teile)

2. Hälfte 15. Jh.

Filippo Negroli / Giovan Battista Negroli
Medusenschild

1550/55

Joachim von Sandrart
Minerva und Tempus beschützen Kunst und Wissenschaft vor Neid und Lüge

1644

Christopher Paudiß
Wolf, Fuchs und Schaf

1666

Franz Rösel von Rosenhof
Wolf, Fuchs und Schaf

1666

Carlo Dolci
Allegorie der Aufrichtigkeit

1659/65

Luca Giordano
Hl. Rosalia

um 1697

Gasparo de Vecchi
Bauaufnahme des Palazzo Ferratini, der Cappella dei Re Magi von Bernini und des Ostflügels von De Vecchio sowie den Um- und Neubauplanung von Borrimini für den Süd- und Westflügel des Collegio di Propaganda Fide

1646/47

Francesco Borromini
Erstes Projekt für eine vergrößerte Cappella dei Re Magi mit unterlegtem Grundriss von Berninis Vorgängerbau

1652

Gasparo de Vecchi
Gesamtgrundriss zum Neubau des Süd- und Westflügels sowie der Cappella dei Re Magi nach dem Entwurf von Francesco Borromini

1660

Christoph Lencker
Prunkbecken mit Szenen aus der Geschichte der Europa

Augsburg, um 1602 (vor 1606)

Anton Schweinberger, Goldschmiedearbeit / Nikolaus Pfaff, Schnitzerei, zugeschrieben
Prunkkanne mit Seychellennuss

Prag, 1602

Christoph Jamnitzer
Prunkbecken und -kanne, sog. Trionfi-Garnitur

Nürnberg, 1601/02

Paulus van Vianen
Prunkbecken und -kanne mit Szenen aus der Geschichte der Diana

Prag, 1613

Albrecht Dürer
Maria mit dem Kind (Maria lactans)

1512 (?)

Daniel Fröschl
Maria mit dem Kind (Maria lactans) und ein Jugendbildnis Dürers

nach 1603 bzw. 1607

Tizian
Jacopo Strada

1567/68

Tintoretto
Ottavio Strada

1567

Tintoretto
Sebastiano Venier

um 1572

Tizian
Der Doge Francesco Venier

1554/56

Il Cerano / Giulio Cesare Procaccini / Il Morazzone
Das Martyrium der Heiligen Rufina und Secunda, von Giovanni Pasta „Il quadro delle tre mani“ (Gemälde zu drei Händen) genannt

1617/18

Peter Paul Rubens und Werkstatt
Das Medusenhaupt

1612/13

Jan Brueghel d. Ä.
Tierstudie (Hunde)

um 1616

Flämisch, nach Peter Paul Rubens und Jan Brueghel d. Ä.
Rast der Diana

17. Jh.

Hendrick van Balen / Jan Brueghel d. J.
Raub der Europa

1625/32

Pieter van Avont / Jan Brueghel d. J.
Flora im Garten

1652

Jan Vermeyen, Goldschmiedearbeit / Werkstatt des Ottavio Miseroni, Steinschnitt
Tazza mit Deckel

Prag, 1600/05

Jobst Bürgi / Ottavio Miseroni, Steinschneidearbeit zugeschrieben
Sogenannte Wiener Kristalluhr

Prag, 1622/27

Roger de Piles
Cours de Peinture par principes

Paris, Jacques Estienne, 1708

Charles-Nicolas Cochin
Wettbewerb um den Prix Caylus 1761

1761

Joseph-Benoît Suvée
Kampf zwischen Minerva und Mars

1771

Jacques-Louis David
Kampf zwischen Minerva und Mars

1771

Claude-Joseph Vernet (1714–1789)
Schiffbruch im Gewittersturm

1770

Philippe-Jacques de Loutherbourg / Pierre-Antoine de Machy
Seesturm vor einem Hafen

1771

Joseph-Sifrède Duplessis
Christoph Willibald Gluck

1775

Jean-Antoine Houdon
Christoph Willibald Gluck

1775

Franz Anton Maulbertsch
Allegorie auf eine Preisverteilung an der Wiener Akademie unter Wenzel Anton Fürst von Kaunitz-Rietberg

um 1787

Jean Mauger 
MEDAILLE AUF DIE MILDE DES KÖNIGS

1666

Jean Mauger / Thomas Bernard, Graveure
Medaille auf die Gründung der Académie Royale de Peinture et de Sculpture in Paris und Rom 1667

1667

Giovanni Martino Hamerani, Graveur
Preismedaille für die Accademia Nazionale di San Luca in Rom

1702

Ermenegildo Hamerani / Giovanni Martino Hamerani, Graveure
Preismedaille für die Accademia Nazionale di San Luca in Rom

1707

Benedikt Richter / Matthäus Donner, Graveure
Kleine Preismedaille für die k.k. Hofakademie der Maler, Bildhauer und Baukunst in Wien

1731

Benedikt Richter / Matthäus Donner, Graveure
Große Preismedaille für die k.k. Hofakademie der Maler, Bildhauer und Baukunst in Wien

1731

Nach Jean Dassier
Gnadenkette mit dem Medaillon Maria Theresias als Herzogin von Mailand

1763

Öffentliche Führungen

DiMiDoFrSa + So
15 Uhr11 Uhr18 Uhr11 Uhr16 Uhr

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Donnerstagabend im Museum

TerminThema
17.11.2022, 19 Uhr
Anmeldung
More beautiful than Venus
Vortrag von Francesca Cappelletti, Direktorin der Galleria Borghese
1.12.2022, 19 Uhr
Anmeldung
Rund um Rembrandts Aristoteles mit der Büste des Homers im Metropolitan Museum of Art
Vortrag von Jeanette Kohl
15.12.2022, 19 Uhr
Anmeldung
Zur Schlachten­bilder­kon­kur­renz Leonardo – Michelangelo
Vortrag von Frank Fehrenbach

Inklusives Angebot

TerminThema
Fr, 4.11.2022, 15 UhrTastführung
Fr, 11.11.2022, 15 UhrFührung mit Übersetzung in Gebärdensprache
Fr, 18.11.2022, 15 UhrFührung in einfacher Sprache
Fr, 25.11.2022, 15 UhrFührung mit Menschen mit Demenz bzw.
Vergesslichkeit und Begleiter*innen

Treffpunkt: Eingangshalle des Kunsthistorischen Museums, nach der Ticketkontrolle
Eintritt und Teilnahme: kostenfrei

Anmeldung unter +43 1 525 24 5210 oder julia.haeussler@khm.at

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Mo – Fr, 9–12 Uhr
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